T07-UnwetterTechnischer Einsatz

Schwere Unwetter fordern die Stadtfeuerwehr Bärnbach

 

Einsatzdetails

Datum 2018-06-12
Uhrzeit laufend
Einsatzdauer 12+ Stunden
Fahrzeuge TLFA 4000, RLFA 2000, LKWA, MZFA
Mannschaft 20 Mann

Situation

Die Freiwillige Stadtfeuerwehr Bärnbach stand am 12. und 13. Juni aufgrund der schweren Unwetter im Raum Voitsberg im Dauereinsatz.

Nach dem schweren Sturm am Dienstagabend, zog Mittwoch am Nachmittag die nächste Gewitterfront mit orkanartigen Sturmböen über den Bezirk Voitsberg. Betroffen waren vor allem der Ortsteil Piberegg, die Gebiete um Kainach und Geistthal-Södingberg bis nach Köflach. Zahlreiche Bäume wurden durch die enormen Windgeschwindigkeiten entwurzelt oder abgeknickt und stürzten folglich auf Häuser, Fahrzeuge oder Straßen.

Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 40 Einsatzadressen abgearbeitet. Aufgrund der Einsatzhäufigkeit im ganzen Beztirk wurde zudem die Florian-Station Voitsberg reaktiviert und ein Einsatzstab eingerichtet.

Besonders die hohe Verklausungsgefahr stellte eine Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Das durch den Windbruch angefallene Schadholz musste schnellstmöglich aus den Bächen entfernt werden.

Im Ortsteil Piberegg war die Situation deshalb besonders angespannt – hier wurde ein Gehöft komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Durch starke Verklausungen im Freisinggraben-Bach und die anhaltenden Regenfälle spitzte sich die Lage weiter zu. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer erklärte den Ortsteil daher am Mittwoch zum Katastrophengebiet.

Heute soll mit schwerem Gerät begonnen werden, den verklausten Freisingbach frei zu legen, um großräumige Überschwemmungen zu verhindern.
Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm laufen auch heute am Donnerstag weiter auf hochtouren.

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