MRAS Einheit simuliert Bergungseinsatz im steilen Gelände

Am vergangenen Samstag simulierte OBI HALLER für die Einheit der Absturzsicherung Bärnbach einen Einsatz am nahegelegenen Erzherzog-Johann Wanderweg.
Um ca. 12:45 Uhr wurde die Einheit – insgesamt 8 Mann (ohne nähere Informationen über die tatsächliche Situation am Unfallort zu haben), wie bei einem realen Einsatz über Funk alarmiert. Die Anfahrt mit RLF und VF führte über die Brückengasse und den folgenden steilen Anstieg bis zum Ausgangspunkt des Wanderweges.

Während von der Mannschaft die gesamte Ausrüstung aufgenommen wurde, ging Einsatzleiter BI WITREICH unverzüglich zur Erkundung über und machte den Unfallort im Wald ausfindig. Nach Beurteilung der Lage vor Ort und Aufbau zweier Fixpunkte wurde wie im Ernstfall zu allererst der Notarzt zur 20m tief abgestürzten Person abgeseilt um die Erstversorgung durchzuführen. Ihm folgten 2 Sanitäter mit Schaufel/Korbtrage und Bergungsmaterial.

Zwischenzeitlich wurden von den Sicherungsnmännern über der Absturzstelle die Anschlagpunkte so umgebaut, dass der Patient zusammen mit dem Arzt wieder aufgezogen werden konnte. Hierzu kam ein Seilrollenflaschenzug mit redundanter Sicherung zum Einsatz, den 3 Männer bedienten. Die gesamte Rettungseinsatz dauerte von der Alarmierung weg bis zur abgeschlossenden Bergung ca. 45 Minuten. Die Versorgung des Verunfallten durch den Arzt (diese Zeitspanne ist im Realfall jedoch sehr variabel) und die gesamte notwendige Seil/Bergungsarbeit nahmen zusammen etwa 25 Minuten in Anspruch.

Anschließend wurden mit Höhenretter OBI HALLER etwaige Fehler und Probleme im Ablauf besprochen und mögliche Verbesserungsvorschläge diskutiert.

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