Höhenrettungstraining am Baukran

Damit wir uns möglichst realitätsnah auf Rettungseinsätze vorbereiten können, ist es wichtig, Rettungsmaßnahmen am realen Beispiel durchzuspielen. Letzten Sonntag nahmen daher 6 Mitglieder der Einheit MRAS die Möglichkeit wahr, einen fast 30m hohen Baukran als Übungsobjekt zu nützen. Eine Sondergenehmigung des ausführenden Bauunternehmens erlaubte uns, die Baustelle zu betreten und 3 Stunden lang Rettungstechniken von der Plattform des Krans aus zu trainieren.

Ziel der Übung war es, nach dem Aufstieg bis zur Plattform einen bewusstlosen Kranführer mittels Korbtrage schonend zu Boden zu bringen. Für die Rettungsaktion mussten zunächst Ausrüstungsteile (u.a. Korbtrage, Seile etc.) über einen geeigneten Materialaufzug aufgezogen werden. Ein 3er-Team bestehend aus zwei Sicherungsmännern und einem Retter bereitete daraufhin die notwendigen Sicherungssysteme zum passiven Ablassen des Verletzten vor. Kurze Zeit später erreichte der Verletzte bereits wieder festen Boden und hätte entsprechend weiterversorgt werden können.

Im weiteren Verlauf der Übung wurden beim Ausstieg auf den Ausleger des Krans auch Anschlagtechniken bzw. die Auswahl geeigneter Anschlagpunkte erprobt.
Durch das Training konnten die Übungsteilnehmer nicht nur ihre Fähigkeiten und das Zusammenspiel im Team verbessern sondern auch Erfahrung über die Gegebenheiten auf einem windgeschützten Kran sammeln.

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