Baumsteigen in der Übungshalle – MRAS Training auch im Winter

Auch in den Wintermonaten, in denen der regelmäßige Übungsbetrieb teilweise eingeschränkt wird, nehmen sich die Spezialisten für Menschenrettung und Absturzsicherung keine Auszeit. Zur Zeit treffen sich die Mitglieder 2 – 4 mal pro Monat zu diversen Trainingseinheiten, um den sehr hohen Wissensstand aufrecht zu erhalten. Das bisherige Trainingskonzept wird auch in der kalten Jahreszeit konsequent fortgeführt um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv agieren zu können.

Möglich macht das vor allem eine neue Übungshalle, die uns von einem Kameraden für diese Zwecke zur Verfügung gestellt wurde. Damit haben wir jetzt die Möglichkeit auch bei extrem schlechtem Wetter und sehr niedrigen Temperaturen effektiv zu üben. Die Gegebenheiten im Außenbereich (Silo) sowie im Gebäude selbst ermöglichen allein schon eine Vielzahl an Übungsszenarien. Um den praktischen Nutzen weiter zu erhöhen wurde die Halle um diverse Vorrichtungen erweitert.

Neben einem Schacht, Leitern, Flaschenzügen und einem Stahlträger an der Decke steht uns dort sogar ein eigens installierter Baumstamm zur Verfügung. Seit kurzem werden daran vermehrt das Baumsteigen mit Steigeisen und Techniken zur Bergung verletzter Personen (wie zB bei einem Paragleiterunfall) geübt. Die schnelle Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes und die Beweglichkeit des Retters beim Standbau sprechen für diese Aufstiegs- und Arbeitstechnik.

Daneben werden immer wieder Standard-Rettungsverfahren wiederholt, Kameraden eingeschult und neue Geräte erprobt. Ziel dieses ständigen Trainings ist es, auch auf außergewöhnliche Einsatzlagen vorbereitet zu sein und darauf entsprechend reagieren zu können.

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